Reizwörter

März 27, 2008

Es gibt derzeit so ein paar Wörter*, auf die ich garnicht gut reagiere. Man könnte mich um 3 Uhr nachts aus dem Tiefschlaf reißen, und mir eines dieser Wörter zuwerfen, ich würde garantiert aus dem Nichts einen Roman runterbeten können, was ich zu dem Thema noch machen muss. Dass ich mich mal so sehr auf das Ende der „Ferien“ freuen würde, weil dann der Stress weniger wird als in den Ferien.

Als ich heute morgen auf den Kalender vor meinem Schreibtisch gucke, den ich ja eigentlich jeden Tag sehe, entdecke ich mit Schrecken, dass der März schon fast vorbei ist!!! Wusste das jeder außer mir? Ich habs irgendwie verpasst. Ich weiß noch genau, wie ich mir am 1. März die neue Wohnung angesehen habe, wie ich 5 Tage später den Mietvertrag unterschrieben habe. Und jetzt befinde ich mich plötzlich schon mitten im Umzugsstress*, organisiere Nachsendeanträge*, Adressänderungen* bei GEZ, Stadtwerken und Spiegel-Abo, den Umzug meines DSL-Anschlusses* und oh (Memo an mich selbst, einen Umzugswagen*) und muss soganz nebenbei noch eine Hausarbeit* schreiben.

*im Text mit Sternchen markiert
Ach ja, vergaß: Zürich war seehr schön, Fotos und Bericht folgen!

mit Entsetzen stellte ich gerade fest, dass ich seit 6 Tagen nichts mehr hier gemacht habe. Irgendwie war im realen Leben so viel los, dass ich einfach nicht ans bloggen gedacht hab. Dieses ganze Wohnung suchen, Wohnung finden, Nachmieter suchen, Nachmieter (hoffentlich) finden, und dann noch alles was so mit dem Umzug zusammenhängt regeln raubt nicht nur Zeit, sondern lenkte mich die letzten Tage einfach zu sehr ab.

Zum 01.04 ziehe ich also um, bis dahin wird das wohl alles noch etwas stressig. Zumal ich ja auch noch von Montag bis Donnerstag nach Zürich fahre….Und bis zum 7.April die doofe Hausarbeit klöppeln muss.

ich bestell bei H&M

März 6, 2008

statt im Laden einzukaufen, kann man bei H&M seit kurzem ja auch online oder per Katalog einkaufen. Den Katalog bekomme ich (weil ich für irgendwas denen mal meine Adresse gegeben hab) automatisch in meinen Briefkasten. Gestern war es dann wieder so weit. Ein Fest. Ich hätte denen am liebsten gleich mehrere hundert Euro anvertraut. Besonders gefallen hat mir der eine Herr im Rautenpullover. Der Herr wohlgemerkt, nicht der Rautenpullover. Dessen Bestellnummer haben sie nur dummerweise vergessen anzugeben. Schade…

Günther du coole Sau!

März 5, 2008

Günther Jauch ist seit vergangenem Montag endgültig der coolste Mensch der Erde für mich! Als eine Kandidatin sich aus Versehen auf seinen Stuhl setzte und es erst nicht merkte, machte er daraus einen Spaß, ohne die arme Frau bloßzustellen und das ganze peinlich werden zu lassen. Er ließ die Dame seine Karten halten, Fragen stellen und spielte selbstironisch den Kandidaten. Ich hab es leider verpasst, aber zum Glück ist RTL so freundlich das ganze online anzubieten.

Boah, Günther du coole Sau!!*

*bedeutet es dass ich alt werde, wenn ich plötzlich verstehe, warum so viele Frauen auf ihn stehen?

1:0 für den Körper

März 3, 2008

Ich habe soeben beschlossen, dass ich jetzt offiziell krank bin. Besser gesagt hat mein Körper das beschlossen, aber ich habe mich bis jetzt erfolgreich dieser Tatsache verweigert. Nachdem ich zwei Tage lang versucht habe, die Anzeichen zu ignorieren hat sich mein Körper heute wohl gedacht, er muss einen Zahn zulegen um Aufmerksamkeit zu bekommen. Also begrüßen wir als neuestes Mitglied im Club: Halsschmerzen! Die machen sich jetzt mit den anderen Wehwehchen ein schönes Leben und ich bin der Arsch der es ausbaden muss.

In einem krankheitsbedingten Anfall der Quengeligkeit (immer diese eigenen Wortschöpfungen…wie man das wohl schreibt??) habe ich dann eben erst mal die Mama angerufen, und gequengelt. Die kommt nachher (arbeitet bis neun – was soll das denn?) noch vorbei zum betüdeln.

Naja aber ich bin ja kein Mann, also will ich nicht jammern. In diesem Sinne mache ich es mir jetzt mit Bridget Jones und Pestospaghetti im Bett gemütlich.

Gute Nacht wünsche ich! Wenn auch etwas verfrüht…

meeeedchenkram

März 1, 2008

Ich muss mal kurz eine Mädchensache loswerden. Der Mann sagt schließlich immer „Meeedchen“ zu mir. Oder, wenn er sich lange im Spiegel bewundert sage ich auch zu ihm: „du Meeedchen“.

Jetzt muss ich also verkünden was ich mir heute mädchenhaftes überlegt habe.  Ich habe ein paar Fotos von mir gesehen, von vor ein paar Jahren, auf denen ich lange Fingernägel hatte. French Manicure. Ich habe beschlossen, dass das Hübsch aussah und dass ich das wieder so will. Und jetzt heißt es: Fingernägel hypnotisieren bis sie wachsen!

pommes? und was dazu?

März 1, 2008

Irgendwie verbinde ich Pommes und verschiedene Fleischsorten mit verschiedenen Situationen.

Pommes mit Steak (unter dem Decknamen Steak Frites) erinnern mich komischerweise an meinen Vater, der seit 10 Jahren Vegetarier ist. Warum ich dabei trotzdem an ihn denken muss? Weil meine Eltern oft von einem Frankreichurlaub an der Küste erzählen, in dem mein Vater zwar noch kein Vegetarier war aber auch schon keine Meeresfrüchte mochte, und aus Mangel an Alternativen zwei Wochen lang Steak Frites aß.

Pommes mit Burger erinnern mich immer an meine Teeniezeit (kann ich ja jetzt sagen, ist ja offiziell vorbei) und viele nach der Schule bei macdoof verbrachte Stunden.

Pommes mit Schnitzel dagegen erinnert mich an eine sehr schöne Zeit mit dem damaligen Mann meiner Träume und an einen lustigen Ausflug nach Trier.

Pommes mit Currywurst, mein heutiges Abendessen, erinnert mich an meine Kindheit. An die wunderschöne Zeit in der man noch keine Sorgen hatte, wo noch alles ok war. So lange ich zurückdenken kann haben mein Bruder und ich den Sommer bei Oma und Opa, bzw. dann nur noch bei Oma verbracht. Das war immer toll, weil wir natürlich die Sachen durften, die man halt bei den Eltern nicht darf. Lange aufbleiben, viele Süßigkeiten essen oder eben auch mal besagte Pommes mit Currywurst. Meine Mutter bemühte sich damals (mehr als heute) uns zu gesunder Ernährung zu bewegen. So ein ungesundes Essen gab es also nur bei Oma und Opa. Die Pommesbude war direkt um die Ecke, so dass wir Kinder alleine hingehen konnten.

Das war für uns natürlich das größte. Essen holen, das in Pappe und Papier verpackt ist und dann gab es noch eine Cola dazu. Auch das war eine „Oma und Opa“-Ausnahme.

Komisch, dass ausgerechnet Pommes bei mir so unterschiedliche Erinnerungen hervorrufen…