irgendwie…
September 8, 2009
…ist im Moment alles ein wenig neben der Spur. Ich weiß nicht wo mir der Kopf steht. Und wie es weitergehen soll. Stress! Er muss arbeiten, ich hab ungeplanten Unikram zu machen (ja Klausuren nicht bestanden und so…). Wir haben nicht mal ordentlich Jahrestag gefeiert am Sonntag. Mein geplanter kleiner England-Trip zu meinen Jungs klappt auch nicht.
aber noch kurz ein kleiner Nachtrag zu Sonntag: Danke für das letzte Jahr. Du bist mein Leben. Ich Liebe Dich. (auch wenn du das nicht liest)
Kino Kino Kino
September 2, 2009
Um 14 Uhr schickt der Mann mir ne sms, dass er früher Feierabend gemacht hat und schon auf dem Weg nachhause ist. Und jetzt ist er immer noch nicht online. Und auf sms kann er auch nicht antworten. Doof das. Schließlich gehe ich heute Abend seit hundert Jahren endlich mal wieder ins Kino und wollte muss vorher noch mit ihm den abendlichen Telefonmarathon (in verkürzter Form) durchziehen.
Naja Männer eben. Und so. Ich freu mich erstmal auf Horst Schlämmer im Kino.
DANKE
Mai 22, 2009
danke, dass du mich zum Lachen bringst.
danke, dass du mich zum Lachen bringst, wenn ich eigentlich sauer auf dich sein will.
danke, dass ich nicht sauer auf dich sein kann, weil du mir mit deinen Albernheiten garkeine Möglichkeit dazu gibst.
danke, denn Lachen mit dir ist das schönste was es gibt.
über Männer zu schreiben ist halt schwierig, weil man nie so recht weiß, wie. Man will ja keinen alle-Männer-sind-scheiße-Kapfemanzen-Sound haben und verbittert wirken. Aber auch nichts beschönigen, sondern die Wahrheit erzählen. Und wenn ich den Drang habe über Männer zu schreiben, dann ist das ja leider eher selten um sie zu loben. und das ist nicht etwa, weil ich männerfeindlich bin oder so, sondern einfach weil die Herren nun mal so sind. Sie geben mir eben oft genug Grund zum Ärgern. Ich glaube dewegen nicht, dass alle Männer Scheiße sind (auch wenn ich das gerne mal sage) sondern eher, dass ich nur einfach zu oft die größten Flaschen kennenlerne. Meine Schuld wahrscheinlich.
Aber egal, was für einen Eindruck ich mache, wenn ich über Männer schreibe, heute muss es einfach sein. Genau genommen liegt diese Idee, der Drang zu diesem Text schon seit einer Woche in meiner virtuellen Textidee-Schublade in meinem Gehirn. Aber ich fand es sei besser, ihr ein paar Tage zu geben um sich zu entwickeln. Meistens tut es einer Textidee auch gut, wenn ich einige Zeit garnicht drüber nachdenke, damit sich Gedanken und Gefühle setzen können. Mit der Zeit eröffnen sich auch neue Perspektiven, Gefühle können sich relativieren, damit ich sie nicht ganz so geballt rauslasse, wie ich es wohl in dem Moment tun würde, indem sie entstanden.
Eine Textidee ist etwas ganz besonderes, sie ist der Start für einen Prozess, bei dem ich nie wissen kann, wo er hingeht. Ich weiß nicht, wieviele Tausend* Textideen ich schon in allen möglichen Situationen auf alle möglichen Arten von Zettel geschmiert habe, um sie dann irgendwann, wenn ich Zeit habe, und ihnen die Gelegenheit gegeben habe zu reifen, zu verarbeiten. Eine gute Textidee ist ein Geschenk. Ohne eine Idee habe ich keine Kreativität. Wenn ich jedoch erstmal eine Idee habe, eine Überschrift oder einen markanten Satz, geht der Rest quasi wie von selbst. Der Text, die Geschichte fliegt mir dann sozusagen zu, das einzige was ich noch tun muss ist an Formulierungen feilen, meine Gedanken und Gefühle in schöne Wörter hüllen. Ohne Textideen, also ohne Erlebnisse, und somit auch manchmal ohne die Männer wäre ich nichts, könnte ich nicht schreiben. Und ohne zu schreiben würde mir mein wichtigstes Ventil fehlen. Und so muss ich eben manchmal auch über die Männer schreiben. Und ihnen Dankbar sein, dass sie mir einen Grund geben über sie zu schreiben.
Das was ich eigentlich schreiben wollte, nämlich die konkrete Geschichte über einen Mann, passt hier nicht mehr rein. Sie steht auf gewisse Weise zwischen den Zeilen. Und inzwischen denke, ich dass das reicht. Auch wenn ich es anders geplant hatte. Doch genau das ist ja das spannende zwischen mir und der Textidee. Ich habe einen Plan, eine fixe Idee. Der Idee ist das egal. Sie verselbstständigt sich. Der fertige Text kann dann am Ende ganz anders aussehen als in meiner Vorstellung. Und trotzdem ist er dann genauso wie er sich entwickelt gut.
Und die Moral von der Geschichte: ALLE MÄNNER SIND SCHEIßE!!!! SO; DAS MUSSTE EBEN DOCH NOCH GESAGT WERDEN!!! (nur so, um meine eigenen Erwartungen zu erfüllen…und man kann ja auch mit Scheiße ne Menge Spaß haben…oh hab ich das jetzt laut gesagt??? yeah)
und jetzt blogge ich und so…*
April 8, 2008
heute muss ich den Tag unter erschwerten Bedingungen beginnen. Kaffeemaschine wohnt schon in neuer Wohnung, Mariechen wohnt aber noch in der alten. Also helfe ich mir mit dem Espresso auf dem Herd-Ding. Nur will das heute morgen nicht so recht. Da kam nur wenig Kaffee raus aber dafür extra stark. Außerdem war ich gestern feiern, saufen und erst um 2 im Bett. Und heute morgen um halb sieben wach. Konnte nicht mehr schlafen und habe Bauchweh aufgrund eines Frauenleidens, das mich außerdem quengelig macht. Trotzdem, Laune ist durch aufgebackene Croissants schon gestiegen.
Zum Glück Uni erst heut Mittag…
*weil mir nix besseres einfällt
an meine erste eigene Wohnung
April 5, 2008
Das warst du also. MEINE ERSTE EIGENE WOHNUNG. Mittwoch werde ich dich endgültig verlassen. Das habe ich dir etwas kurzfristig mitgeteilt, ich weiß. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, es sei Zeit für was neues. Für uns beide.
Ich kann mich noch erinnern als wär es gestern gewesen, wie ich am 1.November 2006 einzog, erst 18 Jahre alt, und mich so erwachsen fühlte. Endlich alleine leben! Und dann unsere erste Nacht in den 58m², nur mit einer Matratze und einem Sessel. Zu Ikea hatte ich es nicht mehr geschafft. Plötzlich fühlte ich mich sehr einsam und alleine. Das riesige, leere Wohnzimmer wollte ich garnicht betreten, weil es mir unheimlich war.
Trotzdem war es aufregend. Der erste Morgen alleine, mit meiner geliebten froschgrünen Kaffeemaschine. Das erste Mal duschen, in meinem geliebten Badezimmer, mit Fußbodenheizung. Das erste Mal der Weg zur Uni. Wie oft ich diese Dinge noch tun würde, wie sehr sie zur Routine wurden. Unsere Beziehung wurde zur Routine. Das muss ja nichts schlechtes bedeuten. Wir hatten eine tolle Zeit zusammen!
Wenn ich überlege was ich wohl am meisten an dir vermissen werde, dann ist das ganz klar der Wandschrank in der Küche und die Fußbodenheizung in der ganzen Wohnung. Es gibt nichts schöneres. NICHTS!
Ich habe in diesen eineinhalb Jahren sehr viel mit dir erlebt. Schönes und weniger schönes. Ich war sehr glücklich alleine zu leben und wünschte mir trotzdem manchmal eine WG. Ich habe hier die schönsten und die traurigsten Momente der letzten eineinhalb Jahre erlebt. So manchen Mann habe ich dir angeschleppt, und du warst zu allen nett, und hast sie freundlich empfangen. Du warst da für mich und warst meine Höhle, mein Schutz vor der Außenwelt. Als es mir schlecht ging konnte ich mich hier bei dir verkriechen. Wir hatten viele tolle Momente. Und trotzdem werde ich mit dir auch immer das schlechte, traurige verbinden. Vielleicht ist es eine Möglichkeit, die Erinnerung an die wirklich traurige Zeit die ich hier hatte, verblassen zu lassen. Zeit, neue Erinnerungen zu schaffen. Trotz der traurigen Erinnerungen werde ich dich sehr vermissen.
Ach, und nicht zu vergessen: Wir haben auch echt tolle Partys miteinander gefeiert, und du hast so einige verkaterte Tage danach mitgemacht!
Tschüß, geliebte erste eigene Wohnung!
trotz dieses emotionalen Abschieds freue ich mich sehr auf die neue Wohnung!
ich bestell bei H&M
März 6, 2008
statt im Laden einzukaufen, kann man bei H&M seit kurzem ja auch online oder per Katalog einkaufen. Den Katalog bekomme ich (weil ich für irgendwas denen mal meine Adresse gegeben hab) automatisch in meinen Briefkasten. Gestern war es dann wieder so weit. Ein Fest. Ich hätte denen am liebsten gleich mehrere hundert Euro anvertraut. Besonders gefallen hat mir der eine Herr im Rautenpullover. Der Herr wohlgemerkt, nicht der Rautenpullover. Dessen Bestellnummer haben sie nur dummerweise vergessen anzugeben. Schade…
ein schöner Tag…
Februar 18, 2008
…in Anlehnung an den Schiller-Song muss ich sagen dass heute wirklich ein schöner Tag war. Fast perfekt würde ich sagen. Geshoppt, Gequatscht, Geknutscht, Geknuddelt, darüber fast das Essen vergessen. Und ich muss sagen, obwohl eigentlich nichts passiert ist, war ich wohl schon lange nicht mehr so entspannt wie heute. DANKE!
Vorurteile und Abneigungen müssen gepflegt werden
Februar 10, 2008
Denn sie zu pflegen und immer wieder auszusprechen macht Spaß. So ein paar Vorurteile braucht der Mensch wohl auch. Genauso wichtig ist es, diese Vorurteile aufzugeben, wenn man eines besseren belehrt wird. Gestern wurde ich in den Film „Keinohrhasen“ geschleppt eingeladen.
Ich muss dazu sagen, dass ich Til Schweiger, Produzent und Hauptdarsteller des Films, nicht mag. Vor allem seine Stimme kann ich nicht hören. Zumindest dachte ich das alles bis gestern.
Bis ich diesen Film sah. Ein Film, der so süß, witzig und einfach rundum toll war, und vor allem von dem ich nicht viel erwartet hatte. Wahrscheinlich war er grade deswegen so überraschend. Überraschend toll. Einer von diesem Film bei denen man sofort weiß, dass er ein Lieblingsfilm wird. Einer den ich auf DVD kaufen werde. Immer wieder schauen werde. Und den ich schon jetzt jedem, der sich nicht wehren kann aufschwatze empfehle.
Also auch ihnen: unbedingt schauen!!!
ohne worte
Januar 26, 2008
was heute in meinem Kopf los ist, weiß ich nicht. Zuerst eine Nachricht, die mich ziemlich fertig gemacht hat. Dann die Tatsache dass es einen Ort gibt an dem ich gerne wäre. Und ein Mensch bei dem ich gerne wäre. Aber ich wurde „nicht gefragt“ wie ich nachher sagte. Also bin ich nicht dort. Und dann das Gespräch. Und da fielen so schöne Sätze. Aber ich hab beschlossen, sie nicht wiederzugeben, weil sie nicht hierher gehören sondern in mein Herz.
Außer einem: „Du übernimmst das Denken für mich, wenn in meinem Kopf nix mehr geht“ manchmal brauch ich eben jemand, der mir beim Denken hilft…
Danke an meine zweite Gehirnhälfte