irgendwie…

September 8, 2009

…ist im Moment alles ein wenig neben der Spur. Ich weiß nicht wo mir der Kopf steht. Und wie es weitergehen soll. Stress! Er muss arbeiten,  ich hab ungeplanten Unikram zu machen (ja Klausuren nicht bestanden und so…). Wir haben nicht mal ordentlich Jahrestag gefeiert am Sonntag.  Mein geplanter kleiner England-Trip zu meinen Jungs klappt auch nicht.

aber noch kurz ein kleiner Nachtrag zu Sonntag: Danke für das letzte Jahr. Du bist mein Leben. Ich Liebe Dich. (auch wenn du das nicht liest)

DANKE

Mai 22, 2009

danke, dass du mich zum Lachen bringst.

danke, dass du mich zum Lachen bringst, wenn ich eigentlich sauer auf dich  sein will.

danke, dass ich nicht sauer auf dich sein kann, weil du mir mit deinen Albernheiten garkeine Möglichkeit dazu gibst.

danke, denn Lachen mit dir ist das schönste was es gibt.

reloaded

März 5, 2009

Ich mag jetzt einfach mal wieder anfangen zu bloggen. Deswegen mache ich den ersten neuen Eintrag ohne groß zu überlegen….also mariechenswelt – reloaded!

meine laune ist nämlich nicht die beste. nachdem ich gestern überglücklich war, weil nur 4 tage nach der bestellung mein neuer sony vaio geliefert wurde (das schätzelein, ich lieeebe ihn, aber dazu später mehr) und vorgestern erfahren hatte, dass ich noch diesen monat für einen echt fairen preis eeendlich meine anlage (mit subwoofer und allem pipapo…ich werde demnächst die mit den wummernden bässen an der ampel sein die alle nervt) ins auto bekomme, musste ja heute was schiefgehen.

das tat es natürlich, wie bestellt: heute morgen beschloss also mein fernseher dass hören ja wohl reiche und bild beim fernsehen vollkommen überbewertet sei. mit einem lauten knall verabschiedete sich also das bild vom BILDschirm (warum der wohl so heißt??) und ich konnte den Rest von „Bibi Blocksberg“ (ja, Samstagmorgens ist das Fernsehprogramm echt toll) nur noch hören.

Und das natürlich an dem Tag an dem die EM beginnt. Du Arschloch! (an den Haufen Technikschrott der gnädigerweise diese eine Nacht noch in meinem Schlafzimmer verbringen darf) Morgen werde ich dann (nach einer Arbeitsnacht) noch zu Mama und Papa jetten um mir den ca. 20 Jahre alten Fernseher von denen an meinen nagelneuen Receiver zu klatschen. Super Wochenende!

In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Sonntag. Ich warte jetzt noch ne Stunde bis ich anfange zu arbeiten. Yeah!

Da hat man wohl was falsch gemacht, wenn einem Samstagmorgens schon so schlecht ist, dass man das gefrühstückte gleich wieder von sich geben möchte. Beispielsweise die Handyrechnung geöffnet. Sollte man nur mit leerem Magen und sitzend tun. Ich tat es mit vollem Magen und stehend. Und siehe da: 110 (!!)Euro. Da musste ich mich erst setzen und mich bemühen meinen Mageninhalt zu bändigen. Und entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten die Telefonrechnung genauer untersuchen. Zum Glück fiel mir dann wieder ein: O2 möchte ja 50 Kröten dür den Umzug eines DSL-Anschlusses. Hatte ich komplett vergessen. Na gut, dann hält sich das ganze ja in Grenzen.

über Männer zu schreiben ist halt schwierig, weil man nie so recht weiß, wie. Man will ja keinen alle-Männer-sind-scheiße-Kapfemanzen-Sound haben und verbittert wirken. Aber auch nichts beschönigen, sondern die Wahrheit erzählen. Und wenn ich den Drang habe über Männer zu schreiben, dann ist das ja leider eher selten um sie zu loben. und das ist nicht etwa, weil ich männerfeindlich bin oder so, sondern einfach weil die Herren nun mal so sind. Sie geben mir eben oft genug Grund zum Ärgern. Ich glaube dewegen nicht, dass alle Männer Scheiße sind (auch wenn ich das gerne mal sage) sondern eher, dass ich nur einfach zu oft die größten Flaschen kennenlerne. Meine Schuld wahrscheinlich.

Aber egal, was für einen Eindruck ich mache, wenn ich über Männer schreibe, heute muss es einfach sein. Genau genommen liegt diese Idee, der Drang zu diesem Text schon seit einer Woche in meiner virtuellen Textidee-Schublade in meinem Gehirn. Aber ich fand es sei besser, ihr ein paar Tage zu geben um sich zu entwickeln. Meistens tut es einer Textidee auch gut, wenn ich einige Zeit garnicht drüber nachdenke, damit sich Gedanken und Gefühle setzen können. Mit der Zeit eröffnen sich auch neue Perspektiven, Gefühle können sich relativieren, damit ich sie nicht ganz so geballt rauslasse, wie ich es wohl in dem Moment tun würde, indem sie entstanden.

Eine Textidee ist etwas ganz besonderes, sie ist der Start für einen Prozess, bei dem ich nie wissen kann, wo er hingeht. Ich weiß nicht, wieviele Tausend* Textideen  ich schon  in allen möglichen Situationen auf alle möglichen Arten von Zettel geschmiert habe, um sie dann irgendwann, wenn ich Zeit habe, und ihnen die Gelegenheit gegeben habe zu reifen, zu verarbeiten. Eine gute Textidee ist ein Geschenk. Ohne eine Idee habe ich keine Kreativität. Wenn ich jedoch erstmal eine Idee habe, eine Überschrift oder einen markanten Satz, geht der Rest quasi wie von selbst. Der Text, die Geschichte fliegt mir dann sozusagen zu, das einzige was ich noch tun muss ist an Formulierungen feilen, meine Gedanken und Gefühle in schöne Wörter hüllen. Ohne Textideen, also ohne Erlebnisse, und somit auch manchmal ohne die Männer wäre ich nichts, könnte ich nicht schreiben. Und ohne zu schreiben würde mir mein wichtigstes Ventil fehlen. Und so muss ich eben manchmal auch über die Männer schreiben. Und ihnen Dankbar sein, dass sie mir einen Grund geben über sie zu schreiben.

Das was ich eigentlich schreiben wollte, nämlich die konkrete Geschichte über einen Mann, passt hier nicht mehr rein. Sie steht auf gewisse Weise zwischen den Zeilen. Und inzwischen denke, ich dass das reicht. Auch wenn ich es anders geplant hatte. Doch genau das ist ja das spannende zwischen mir und der Textidee. Ich habe einen Plan, eine fixe Idee. Der Idee ist das egal. Sie verselbstständigt sich. Der fertige Text kann dann am Ende ganz anders aussehen als in meiner Vorstellung. Und trotzdem ist er dann genauso wie er sich entwickelt gut.

Und die Moral von der Geschichte: ALLE MÄNNER SIND SCHEIßE!!!! SO; DAS MUSSTE EBEN DOCH NOCH GESAGT WERDEN!!! (nur so, um meine eigenen Erwartungen zu erfüllen…und man kann ja auch mit Scheiße ne Menge Spaß haben…oh hab ich das jetzt laut gesagt??? yeah)

heute muss ich den Tag unter erschwerten Bedingungen beginnen. Kaffeemaschine wohnt schon in neuer Wohnung, Mariechen wohnt aber noch in der alten. Also helfe ich mir mit dem Espresso auf dem Herd-Ding. Nur will das heute morgen nicht so recht. Da kam nur wenig Kaffee raus aber dafür extra stark. Außerdem war ich gestern feiern, saufen und erst um 2 im Bett. Und heute morgen um halb sieben wach. Konnte nicht mehr schlafen und habe Bauchweh aufgrund eines Frauenleidens, das mich außerdem quengelig macht. Trotzdem, Laune ist durch aufgebackene Croissants schon gestiegen.

Zum Glück Uni erst heut Mittag…

*weil mir nix besseres einfällt

Das warst du also. MEINE ERSTE EIGENE WOHNUNG. Mittwoch werde ich dich endgültig verlassen. Das habe ich dir etwas kurzfristig mitgeteilt, ich weiß. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, es sei Zeit für was neues. Für uns beide.

Ich kann mich noch erinnern als wär es gestern gewesen, wie ich am 1.November 2006 einzog, erst 18 Jahre alt, und mich so erwachsen fühlte. Endlich alleine leben! Und dann unsere erste Nacht in den 58m², nur mit einer Matratze und einem Sessel. Zu Ikea hatte ich es nicht mehr geschafft. Plötzlich fühlte ich mich sehr einsam und alleine. Das riesige, leere Wohnzimmer wollte ich garnicht betreten, weil es mir unheimlich war.

Trotzdem war es aufregend. Der erste Morgen alleine, mit meiner geliebten froschgrünen Kaffeemaschine. Das erste Mal duschen, in meinem geliebten Badezimmer, mit Fußbodenheizung. Das erste Mal der Weg zur Uni. Wie oft ich diese Dinge noch tun würde, wie sehr sie zur Routine wurden. Unsere Beziehung wurde zur Routine. Das muss ja nichts schlechtes bedeuten. Wir hatten eine tolle Zeit zusammen!

Wenn ich überlege was ich wohl am meisten an dir vermissen werde, dann ist das ganz klar der Wandschrank in der Küche und die Fußbodenheizung in der ganzen Wohnung. Es gibt nichts schöneres. NICHTS!

Ich habe in diesen eineinhalb Jahren sehr viel mit dir erlebt. Schönes und weniger schönes. Ich war sehr glücklich alleine zu leben und wünschte mir trotzdem manchmal eine WG. Ich habe hier die schönsten und die traurigsten Momente der letzten eineinhalb Jahre erlebt. So manchen Mann habe ich dir angeschleppt, und du warst zu allen nett, und hast sie freundlich empfangen. Du warst da für mich und  warst meine Höhle, mein Schutz vor der Außenwelt. Als es mir schlecht ging konnte ich mich hier bei dir verkriechen. Wir hatten viele tolle Momente. Und trotzdem werde ich mit dir auch immer das schlechte, traurige verbinden. Vielleicht ist es eine Möglichkeit, die Erinnerung an die wirklich traurige Zeit die ich hier hatte, verblassen zu lassen. Zeit, neue Erinnerungen zu schaffen. Trotz der traurigen Erinnerungen werde ich dich sehr vermissen.

Ach, und nicht zu vergessen: Wir haben auch echt tolle Partys miteinander gefeiert, und du hast so einige verkaterte Tage danach mitgemacht!

Tschüß, geliebte erste eigene Wohnung!

trotz dieses emotionalen Abschieds freue ich mich sehr auf die neue Wohnung!

april april!

April 1, 2008

ich hoffe, es kommt heute nicht so Aprilscherzmäßig irgendetwas um die Ecke, was ich doch noch erledigen muss und vergessen habe. Denn eigentlich dachte ich gestern, nach einem extrem stressigen Tag, das meiste gemacht zu haben, was für den Umzug nötig ist. Ein bißchen fertig mit den Nerven bin ich immer noch, aber wie gesagt, es wird so langsam. Und am 9.April zieh ich um, danach werd ich zwar erst mal kein Internet mehr haben (Danke o2, 4 wochen dauert der Scheiß!!) aber von der Uni aus kann ich ja rein, und werd dann mal wieder was interessanteres schreiben als im Moment.

Reizwörter

März 27, 2008

Es gibt derzeit so ein paar Wörter*, auf die ich garnicht gut reagiere. Man könnte mich um 3 Uhr nachts aus dem Tiefschlaf reißen, und mir eines dieser Wörter zuwerfen, ich würde garantiert aus dem Nichts einen Roman runterbeten können, was ich zu dem Thema noch machen muss. Dass ich mich mal so sehr auf das Ende der „Ferien“ freuen würde, weil dann der Stress weniger wird als in den Ferien.

Als ich heute morgen auf den Kalender vor meinem Schreibtisch gucke, den ich ja eigentlich jeden Tag sehe, entdecke ich mit Schrecken, dass der März schon fast vorbei ist!!! Wusste das jeder außer mir? Ich habs irgendwie verpasst. Ich weiß noch genau, wie ich mir am 1. März die neue Wohnung angesehen habe, wie ich 5 Tage später den Mietvertrag unterschrieben habe. Und jetzt befinde ich mich plötzlich schon mitten im Umzugsstress*, organisiere Nachsendeanträge*, Adressänderungen* bei GEZ, Stadtwerken und Spiegel-Abo, den Umzug meines DSL-Anschlusses* und oh (Memo an mich selbst, einen Umzugswagen*) und muss soganz nebenbei noch eine Hausarbeit* schreiben.

*im Text mit Sternchen markiert
Ach ja, vergaß: Zürich war seehr schön, Fotos und Bericht folgen!