irgendwie…
September 8, 2009
…ist im Moment alles ein wenig neben der Spur. Ich weiß nicht wo mir der Kopf steht. Und wie es weitergehen soll. Stress! Er muss arbeiten, ich hab ungeplanten Unikram zu machen (ja Klausuren nicht bestanden und so…). Wir haben nicht mal ordentlich Jahrestag gefeiert am Sonntag. Mein geplanter kleiner England-Trip zu meinen Jungs klappt auch nicht.
aber noch kurz ein kleiner Nachtrag zu Sonntag: Danke für das letzte Jahr. Du bist mein Leben. Ich Liebe Dich. (auch wenn du das nicht liest)
das osterwochenende…
April 9, 2009
…verbringe ich weder in Trier noch in Luxembourg, auch nicht bei der Familie in Niedersachsen, was mir auch nicht viel bringen würde, denn genau diese Familie aus Niedersachsen verbringt Ostern in der Schweiz wo ein anderer kleiner Teil der Familie lebt.
Meine Eltern sind auch in der Schweiz und natürlich hatten sich alle gewünscht der Mann und Ich würden auch kommen. Aber wo der arme schonmal zwei Tage frei hat will ich ihm diese Überdosis Familie nicht zumuten. Stattdessen fahre ich zu ihm in meine neue pfälzische Heimat und kontrolliere mal, wie die Wohnung so aussieht wenn ich zwei Wochen nicht da war
Und wenn alles gut geht ist der Renovierungsstress der letzten Wochen ENDLICH vorbei und ich kann mit meinem Teil der Arbeit, dem Dekorieren, beginnen.
Gleich geh ich aber erst noch ne Runde shoppen, nachdem ich gestern und vorgestern schon war. Es muss noch was umgetauscht werden. Fotos mache ich dann auch noch ein paar
also Frohe Ostern mit dem hoffentlich wirklich so schönen Wetter das alle ankündigen!
an meine erste eigene Wohnung
April 5, 2008
Das warst du also. MEINE ERSTE EIGENE WOHNUNG. Mittwoch werde ich dich endgültig verlassen. Das habe ich dir etwas kurzfristig mitgeteilt, ich weiß. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, es sei Zeit für was neues. Für uns beide.
Ich kann mich noch erinnern als wär es gestern gewesen, wie ich am 1.November 2006 einzog, erst 18 Jahre alt, und mich so erwachsen fühlte. Endlich alleine leben! Und dann unsere erste Nacht in den 58m², nur mit einer Matratze und einem Sessel. Zu Ikea hatte ich es nicht mehr geschafft. Plötzlich fühlte ich mich sehr einsam und alleine. Das riesige, leere Wohnzimmer wollte ich garnicht betreten, weil es mir unheimlich war.
Trotzdem war es aufregend. Der erste Morgen alleine, mit meiner geliebten froschgrünen Kaffeemaschine. Das erste Mal duschen, in meinem geliebten Badezimmer, mit Fußbodenheizung. Das erste Mal der Weg zur Uni. Wie oft ich diese Dinge noch tun würde, wie sehr sie zur Routine wurden. Unsere Beziehung wurde zur Routine. Das muss ja nichts schlechtes bedeuten. Wir hatten eine tolle Zeit zusammen!
Wenn ich überlege was ich wohl am meisten an dir vermissen werde, dann ist das ganz klar der Wandschrank in der Küche und die Fußbodenheizung in der ganzen Wohnung. Es gibt nichts schöneres. NICHTS!
Ich habe in diesen eineinhalb Jahren sehr viel mit dir erlebt. Schönes und weniger schönes. Ich war sehr glücklich alleine zu leben und wünschte mir trotzdem manchmal eine WG. Ich habe hier die schönsten und die traurigsten Momente der letzten eineinhalb Jahre erlebt. So manchen Mann habe ich dir angeschleppt, und du warst zu allen nett, und hast sie freundlich empfangen. Du warst da für mich und warst meine Höhle, mein Schutz vor der Außenwelt. Als es mir schlecht ging konnte ich mich hier bei dir verkriechen. Wir hatten viele tolle Momente. Und trotzdem werde ich mit dir auch immer das schlechte, traurige verbinden. Vielleicht ist es eine Möglichkeit, die Erinnerung an die wirklich traurige Zeit die ich hier hatte, verblassen zu lassen. Zeit, neue Erinnerungen zu schaffen. Trotz der traurigen Erinnerungen werde ich dich sehr vermissen.
Ach, und nicht zu vergessen: Wir haben auch echt tolle Partys miteinander gefeiert, und du hast so einige verkaterte Tage danach mitgemacht!
Tschüß, geliebte erste eigene Wohnung!
trotz dieses emotionalen Abschieds freue ich mich sehr auf die neue Wohnung!
ohne worte
Januar 26, 2008
was heute in meinem Kopf los ist, weiß ich nicht. Zuerst eine Nachricht, die mich ziemlich fertig gemacht hat. Dann die Tatsache dass es einen Ort gibt an dem ich gerne wäre. Und ein Mensch bei dem ich gerne wäre. Aber ich wurde „nicht gefragt“ wie ich nachher sagte. Also bin ich nicht dort. Und dann das Gespräch. Und da fielen so schöne Sätze. Aber ich hab beschlossen, sie nicht wiederzugeben, weil sie nicht hierher gehören sondern in mein Herz.
Außer einem: „Du übernimmst das Denken für mich, wenn in meinem Kopf nix mehr geht“ manchmal brauch ich eben jemand, der mir beim Denken hilft…
Danke an meine zweite Gehirnhälfte